Die Pflegekostenversicherung zur Abdeckung hoher Pflegekosten

Jeder der einen pflegebedürftigen Menschen in seiner Familie hat, kennt die Auswirkungen die sich auf die gesamte, familiäre Situation ergeben. Der kranke Mensch ist auf Hilfe von Dritten angewiesen und kann nicht mehr selbständig für sich aufkommen.

Pflege

Dabei wird der Grad der Pflegebedürftigkeit in drei Stufen unterteilt. Während ein Kranker in der Pflegestufe I noch einige Dinge selber erledigen kann und keinen Rund um Schutz benötigt, kann sich ein Pflegebedürftiger der Pflegestufe III auch nachts nicht mehr selber helfen.

Für ihn muss täglich 24 Stunden lang eine Hilfe vor Ort sein. Hier kann man sich auf Gesetzliche-Krankenkassen.eu über die Pflegeheimkosten und den Pflegestufen 1 bis 3 informieren.

Eine Pflegeheimunterbringung ist manchmal unvermeidlich

Diese Belastung ist sowohl für den Betroffenen als auch für alle Angehörigen gerade psychisch immens. Der Betroffene fühlt sich absolut abhängig und kann nicht mehr alle Entscheidungen frei treffen. Aber auch die Angehörigen möchten dem geliebten Menschen so gut wie möglich helfen und sind daher zeitlich stark gebunden.

Noch schlimmer kann sich jedoch der finanzielle Aspekt auf die familiäre Situation auswirken. Das geht bei den Kosten für zusätzlich benötigte Hilfsmittel los und endet letztlich bei den Betreuungskosten. Egal ob der Betroffene zu Hause oder in einem Heim untergebracht ist: Die Kosten liegen wesentlich höher als man sich vorstellen kann.

Daher ist eine zusätzliche Absicherung mit einer von den privaten Krankenkassen angebotenen Pflegezusatzversicherung sinnvoll, um zumindest finanziell abgesichert zu sein. Im schlimmsten Fall müssen sonst auch alle Angehörigen für die Kosten des Kranken aufkommen, denn die Leistungen des Gesetzgebers werden immer weiter minimiert. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, der kann sich hier über gesetzliche-Krankenkassen und die Pflegezusatzversicherung weiter informieren.

Die Absicherung mit der Pflegekostenversicherung

Eine Pflegezusatzversicherung bietet hier einen guten zusätzlichen Schutz zur Ergänzung der Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung an. Diese gesetzliche Pflegeversicherung wird automatisch durch die gesetzliche Krankenkasse abgeschlossen, in der man pflichtversichert ist. Viele Versicherungen bieten eine zusätzliche Pflegekostenversicherung an. Dabei legt der Versicherte bei Vertragsabschluss seine persönlichen Konditionen fest.

In erster Linie werden diese von den Beiträgen entschieden. Je höher diese ausfallen desto höher sind später auch die Leistungen. Aber auch das Eintrittsalter ist entscheidend. Je früher sich ein Versicherter für diese Versicherung entscheidet desto höher fallen entweder die späteren Leistungen aus oder aber desto niedriger sind die regelmäßig anfallenden Beiträge.

Der Versicherte hat weiterhin die Möglichkeit die Beiträge zu minimieren, wenn er bereit ist einen Eigenanteil selber zu bestreiten. Die Beiträge zur Pflegekosten- bzw. Pflegezusatzversicherung sind an deren Leistungen gekoppelt. Je mehr Leistungen übernommen werden, desto höher sind die Beiträge.

Wer befürchten muss, dass beide Elternteile später einmal in ein Pflegeheim müssen, der sollte über eine Pflegezusatzversicherung mit hohen Leistungen nachdenken. Über die Leistungen der Pflegezusatzversicherung einer privaten Krankenkasse sollte man sich vor einem Abschluß beispielsweise hier gut informieren.

Was die Pflegekostenversicherung bezahlt

Die Pflegekostenversicherung deckt dabei anfallende Kosten im Bedarfsfall ab. Diese müssen per Rechnung nachgewiesen werden. Dazu zählen beispielsweise Kosten wie Betreuung durch qualifiziertes Person, Transportmittel zu Ärzten oder Einrichtungen oder auch die stationäre Pflege in einem Heim. Alle diese Kosten müssen nachgewiesen und eingereicht werden. Die Pflege von Angehörigen ist daher im Schutz nicht vorgesehen, denn sie können keine ausgebildeten, pflegerischen Dienste in Rechnung stellen.

Die Pflegekostenversicherung misst sich bei ihren Zahlungen prozentual an der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung. Sollte diese auf Dauer sinken, so werden auch die Leistungen der Pflegekostenversicherung dementsprechend sinken. Andererseits könnten sie gegebenenfalls auch mit ihnen steigen. Nach heutigem Stand der Dinge ist davon jedoch nicht auszugehen.